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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf

  • Arbeitsrecht
  • Bankrecht
  • Datenschutzrecht
  • Kapitalanlagerecht
  • Verbraucherschutz

Verbraucherschutz → Der Schreck ist groß, wenn dem Inhaber eines W-LAN-Anschlusses auf einmal eine strafbewehrte Unterlassungserklärung einer Anwaltskanzlei mit hoher Kostenrechnung ins Haus flattert, weil über den Anschluss angeblich ein Film oder ein Musikstück runtergeladen wurde. Unterschreiben und zahlen? Die Waage neigt nach einer aktuellen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Richtung zahlen. 

Das illegale Runterladen von Musik oder Filmen übt gerade bei Jugendlichen einen unwiderstehlichen Reiz aus. Das Vergnügen wird aber nicht selten erheblich getrübt, wenn die Eltern als Anschlussinhaber eine satte Rechnung mit Unterlassungserklärung erreicht. Der Haussegen hängt schief. Und es stellt sich die Frage, ob wirklich die Anwaltshonorare überweisen werden müssen.

Früher war die Rechtslage dazu familienfreundlich. Behauptete der Anschlussinhaber, es hätten auch Dritte Zugang zum W-LAN, Details könnten zum Schutz der Familie und Kinder nicht genannt werden, war der abmahnende Musik- oder Filmkonzern mit seinem Latein am Ende. 

Bis 2017. In dem Jahr machte der Bundesgerichtshof einen deutlichen Schwenk und verabschiedete sich von seiner familienfreundlichen Rechtsprechung. Zwar erklärten die Eltern in dem Rechtsstreit mit Universal Music wie gehabt, sie wüssten zwar, welches ihrer Kinder das Urheberrecht des Musikkonzerns verletzt hat. Sie würden jedoch im Interesse des Familienfriedens den Namen nicht preisgeben. Der BGH erklärte nun, eine Offenbarungspflicht gebe es zwar nicht. Jedoch würden die Eltern für ihre Kinder haften. Wer schweige, müsse auch gewisse Nachteile in Kauf nehmen. Die Folge: die Eltern wurden zur Unterlassung und zu Schadensersatz verpflichtet.

Dem folgte nun der EuGH. Die frühere, familienfreundliche Linie des BGH von vor 2017 verstoße gegen EU-Recht. Dem Inhaber eines Internetanschlusses könne kein quasi absoluter Schutz gewährt werden. Dies stelle den Schutz der Familie unangemessen höher als den Schutz des geistigen Eigentums.   

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE haben bereits zahlreiche Anschlussinhaber gegen den Vorwurf des illegalen Herunterladens von Filmen und Musik (Filesharing) verteidigt. Ansprechpartnerin bei Problemen mit Filesharing ist Rechtsanwältin Stefanie Fandel. Kontakt kann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!men werden.  

   

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