Düsseldorf
Berliner Allee 57
40212 Düsseldorf
Tel 0211-32384 84
Fax 0211-32384 85

Köln
Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16
50672 Köln
Tel 0221-914072 36
Fax 0221-914072 46

E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Netzwerke

twitterxingfacebook

Fortbildungssymbol-farbig-JPG

Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf

  • Arbeitsrecht
  • Bankrecht
  • Datenschutzrecht
  • Kapitalanlagerecht
  • Verbraucherschutz

Datenschutz → Mit „offiziell“ anmutenden Schreiben versucht derzeit die sog. „Datenschutzauskunft-Zentrale“, Gewerbetreibende, Freiberufler und sonstige Selbständige dazu zu bringen, kostenpflichtige Leistungen zu erwerben. STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE raten: Finger weg von diesem Angebot!

Die Masche ist uns bestens bekannt! Unter dem Namen Gewerbeauskunft-Zentrale wurden bereits vor einigen Jahren im großen Stil Schreiben an ahnungslose Gewerbetreibende und Selbständige geschickt unter dem Vorwand, Daten für das Branchenbuch abgleichen zu wollen. Wer unterzeichnete, tappte in die Kostenfalle. Als das Geschäftsmodell irgendwann nicht mehr einträglich war, weil der BGH urteilte, dass der Hinweis auf die Kostentragungspflicht im Kleinstgetruckten wegen Verstoß gegen § 305 c BGB als überraschende Klausel dazu führt, dass der Vertrag nichtig ist, stellte die Gewerbeauskunft-Zentrale ihre Tätigkeit ein.

Umso erstaunter waren wir, als wir nun in unserem Faxeingang ein Schreiben der „Datenschutzauskunft-Zentrale“ an unsere bereits seit mehreren Jahren nicht mehr exististierende Kanzleiadresse fanden, die mal eben und sehr dringlich (unter Fristsetzung!) eine Bestätigung haben wollten, dass die im Formular aufgeführten Daten richtig sind. Wir sollen unserer gesetzlichen Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes nachkommen. Natürlich gebührenfrei…

Wer würde da vermuten, dass der Preis in Höhe von 498 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer jährlich und die Vertragsbindung für 3 Jahre im Kleinstgedruckten versteckt ist? Wer also in der irrigen Annahme, nur die aufgenommenen Daten zu bestätigen und eine angeblich gesetzliche Pflicht zu erfüllen das Formular unterzeichnet und zurücksendet, der bekommt schließlich eine Rechnung über rund 1500 Euro netto für Leistungen, die er gar nicht wollte. 

Was also tun? 

Wer noch nicht unterschrieben hat, sollte dies auch auf keinen Fall tun. Ob Sie das Schreiben entsorgen oder wegen des Verdachts des versuchten Betruges Strafanzeige stellen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.

Wer bereits unterschrieben hat, der sollte zur Vermeidung von lästigen Mahnungen u.ä. die sog. „Datenschutzauskunft-Zentrale“ schriftlich darauf hinweisen, dass die im Kleinstgedruckten enthaltene Preisangabe wegen Verstoß gegen § 305 c BGB als überraschende Klausel dazu führt, dass der Vertrag nichtig ist und vorsorglich den Vertrag noch anfechten, kündigen und widerrufen. 

Wer schon bezahlt hat, sollte umgehend zur Rückzahlung unter Fristsetzung auffordern und ggf. gerichtlich verfolgen. 

Wir wissen, dass viele Betriebe und Selbständige beim Thema Datenschutz unsicher sind und daher aus Panik, etwas falsch zu machen und aus Verunsicherung schnell zu voreiligen Handlungen neigen. Daher raten wir vor übereilten Handlungen die zuständige Datenschutzbehörde oder einen Anwalt zu Rate zu ziehen.

Wir stehen Ihnen zum Thema Datenschutz gerne beratend zur Seite. Kontaktieren Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder telefonisch unter 0221-3238484. 

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn