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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf

  • Arbeitsrecht
  • Bankrecht
  • Datenschutzrecht
  • Kapitalanlagerecht
  • Verbraucherschutz

Nach dem 10. Juni 2010 abgeschlossene Immobiliendarlehen können auch heute noch widerrufen werden, wenn die Widerrufsinformation fehlerhaft ist. Bei einem weit verbreiteten Fehler in Sparkassenbelehrungen hat das Landgericht Köln jetzt in einem von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertretenen Fall die nachträgliche Widerrufsmöglichkeit für ein im Oktober 2010 abgeschlossenes Immobiliendarlehen bestätigt.

In neueren Widerrufsinformationen der Sparkassen wird das Widerrufsrecht davon abhängig gemacht, dass das Kreditinstitut die für das Institut zuständige „Aufsichtsbehörde“ benennt. Der Kunde soll so die Möglichkeit haben, sich wegen möglicher Beschwerden problemlos an die Finanzaufsicht wenden zu können.

Die „Aufsichtsbehörde“ muss jedoch entweder in der Vertragsurkunde oder zumindest in den mit dieser fest verbundenen, Allgemeinen Geschäftsbedingungen (dem. sog. „Kleingedruckten“) mit vollständiger Adressabgabe benannt werden.

Nach Meinung des Landgerichts Köln 15 O 452/16 v. 21.12.2017 reicht es nicht, wenn sich die „Aufsichtsbehörde“ bloß in einem von der Kreissparkasse Köln vor dem eigentlichen Vertrag überreichten Merkblatt finden lässt. Richtig ist dies deshalb, weil die Kreissparkasse Köln selber in ihrer Widerrufsinformation darauf hingewiesen hatte, die Aufsichtsbehörde müsse in der Vertragsurkunde zu finden sein. Kein Kunde ist nach einem solchen Hinweis eines Kreditinstituts gehalten, außer in der Vertragsurkunde in sonstigen, früher überreichten Merkblättern krampfhaft nach der Aufsichtsbehörde zu suchen.

Folge der Entscheidung: Auch fast sechs Jahre nach Vertragsschluss war es in dem noch laufenden Vertrag möglich, diesen zu widerrufen und die Vertragsbeziehung ohne teure Vorfälligkeitsentschädigung zu beenden.

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE empfehlen bei nach dem 10.06.2010 abgeschlossenen Sparkassendarlehen, die Widerrufsmöglichkeit immer dann prüfen zu lassen, wenn in der Widerrufsinformation das Wort „Aufsichtsbehörde“ erwähnt wird.

Es können daneben jedoch auch andere Fehler bei neueren Belehrungen von Immobiliendarlehen oder Autofinanzierungen vorliegen. Es kann sich deshalb lohnen, die in mehr als zweitausend Widerrufsfällen erprobte Expertise der Fachkanzlei für Bankrecht STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE in Anspruch zu nehmen und die Belehrung beim Wunsch nach vorzeitiger Vertragsauflösung prüfen zu lassen.

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