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STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Frechheit siegt, denkt sich offenbar die COMMERZBANK AG im Falle einer 91jährigen Seniorin, die von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertreten wird. Nachdem der Dame von der COMMERZBANK im Alter von 86 Jahren eine Beteiligung an der MPC RENDITE-FONDS Leben plus VI KG aufgeschwatzt wurde, die unkündbar bis zum 31.12.2021 läuft, versucht der Frankfurter "Qualitätsmanager" der COMMERZBANK-Zentrale, der mit dem Fall betraut ist, berechtigte Ansprüche auf die ganz plumpe Tour abzuwimmeln. Obwohl das Anspruchsschreiben auf Rückabwicklung der Fondsbeteiligung an die Husumer Filiale des Instituts gerichtet war, die die Beteiligung empfohlen hat, kann er angeblich das Beratungsgespräch nicht nachvollziehen und seine damals beratende Kollegin nicht ermitteln. Da die betroffene Anlegerin nicht warten will, bis die Beteiligung im 101. Lebensjahr ausläuft, wird der COMMERZBANK nun eine gerichtliche Klage auf die Sprünge helfen.

Wem mit 86 Jahren eine Kapitalanlage empfohlen wird, die ausläuft, wenn der Anleger 101 Jahre alt wird, ist in mehrfacher Hinsicht Opfer des Zynismus, mit dem provisionsgetriebene Berater gerade bei Senioren mit lang laufenden Fondsbeteiligungen hausieren gehen. Die Anlegerin, der die COMMERZBANK AG den MPC Rendite-Fonds Leben plus VI empfohlen hat, erwibt zunächst ein Produkt, bei dem die Bank eine satte Provision verdient. Neben dem Agio von 2.500,00 Euro sind dies zusätzlich hohe Anteile aus den Kosten für die Eigenkapitalvermittlung, die verschämt im Prospekt ausgeweisen wird. Dass die Bank daraus bedient wird, verschweigt der Prospekt und nach Angaben der Anlegerin auch die Bank in der Beratung schamhaft. Alles in allem ist es nicht unwahrscheinlich, dass die von der Bank als konservative Anlegerin eingestufte alte Dame 6.000,00 Euro ihrer Lebensersparnisse für den Anlagerat an die Commerzbank AG blechen musste, eine riskante Unternehmensbeteiligung mit Totalverlustrisiko zu zeichen. Betrachtet man die "Beratung" als "Leistung", für die ein Entgelt verlangt wird, kommt bei einer Stunde "Beratung" ein Stundensatz heraus, bei dem der Eindruck entsteht, der COMMERZBANK-Vorstandsvorsitzende Blessing persönlich habe sich fürsorglich um die Seniorin gekümmert. Nun fiel die merkwürdige Anlage einem Bekannten der betagten Anlegerin auf. Fluchs zieht die COMMERZBANK AG nicht nur in diesem Fall die zynische Abwimmelkarte. Offenbar im Vertrauen darauf, dass die hochbetagte Seniorin den Rechtsstreit scheut, wird jede Forderung auf Rückabwicklung lapidar zurückgeweisen. Statt vor Scham im Boden zu versinken, wird offenbar darauf vertraut, dass alte Menschen den Rechtsweg scheuen. 

Die COMMERZBANK wird bei der sehr fiitten 86jährigen Mandantin von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE jedoch die Erfahrung machen, dass es von jeder Regel Ausnahmen gibt. Die Seniorin rüstet sich bereits, dem Landgericht Frankfurt ihre Erfahrungen mit der COMMERZBANK AG zu schildern. Weder war ihr die Laufzeit, noch das hohe Risiko der Anlage bewusst. Und schon gar nicht hatte sie vor, tausende Euro ihrer Ersparnisse für Provisionen an die Bank zu verpulvern. Bei ordentlicher Beratung hätte sie die Finger von dem Produkt gelassen. Hoffen wir, dass diese Beispiel Schule macht.  

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