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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf

  • Arbeitsrecht
  • Bankrecht
  • Datenschutzrecht
  • Kapitalanlagerecht
  • Verbraucherschutz

Am 15.09.2008 meldete Lehman Brothers Insolvenz an - der schwarze Montag für viele private Kapitalanleger. Noch am 11.08.2008, also kurz vor der Bankpleite, kaufte ein von der COMMERZBANK AG beratener Mandant von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE für einen hohen Betrag Global Champion Zertifikate von Lehman Brothers ein. Dies verletzt den Anlageberatungsvertrag, befand das Landgericht Frankfurt. Der Anleger hätte von der COMMERZBANK AG auf ein gesteigertes Marktrisiko und das damit einhergehende erhöhte allgemeine Emittentenrisiko hingewiesen werden müssen.

Die COMMERZBANK AG ließ den von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE beim Landgericht erfolgreich vertretenen Anleger einen Monat vor der Lehman Pleite buchstäblich ins offene Messer laufen. Bereits im März 2008 war es zu einer ersten Beinahe-Insolvenz einer großen US-Investmentbank gekommen, die nur durch Stützungskäufe abgewendet werden konnte. Es häuften sich Bankenprobleme und eine kritische Berichterstattung in der Wirtschaftspresse auch über Lehman Brothers. Diese durfte nach zutreffender Meinung der 19. Kammer des Landgerichts Frankfurt im August 2008 einem Kapitalanleger im Beratungsgespräch nicht verschwiegen werden. Der 3. Senat des Oberlandesgerichts Frankfurt ist dieser Ansicht im September 2011 gefolgt.

Es gehört zu den faulen Ausreden der Banken, dass die Ratings von Lehman Brothers bis zur Insolvenz nicht besorgniserregend waren. Alles sah, schenkt man dem Vortrag der Bankanwälte in den laufenden Prozessen Glauben, noch in der Woche vor der Lehman Pleite absolut rosig aus. Einige Landgerichte sind in der Vergangenheit dieser naiven Weltsicht gefolgt und haben keine Aufklärungspflicht gesehen, wenn noch kurz vor der Lehman Pleite deren Zertifikate ungehemmt und ohne konkrete Warnhinweise weiter von Banken empfohlen wurden. Außer Acht gelassen wird dabei, dass die Ratingagenturen zur damaligen Zeit kaum als unabhängig eingeschätzt werden konnten, da sie einen Großteil ihrer Umsätze durch genau die Banken machten, denen sie mit guten Ratings beim Vertrieb der Zertifikate halfen. Zudem kann keine Bank die Augen fest verschließen, wenn ansonsten alarmierende Meldungen über Verluste und Pleiten von US-Banken an der Tagesordnung sind. Sie muss einem Anleger alle Informationen geben, die geeignet sind, den Anlageerfolg zu gefährden und kann einzelne Informationen nicht nach Gutsherrenart verschweigen.

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertreten zahlreiche Zertifikate-Anleger gegen die beratenden Banken, insbesondere die TARGOBANK, die COMMERZBANK und die POSTBANK.

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