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STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Beendet ein Kunde vorzeitig seine Immobilienfinanzierung, weil er beispielsweise seine Immobilie verkaufen will, muss er in Deutschland an die Bank eine sog. „Vorfälligkeitsentschädigung“ zahlen. Im Gegensatz zur Praxis in anderen Ländern bekommt die Bank so faktisch Zinsen bis zum regulären Vertragsende, obwohl sie vom Kunden das Darlehen schon viel früher zurückbezahlt erhält und neu als Kredit ausgeben kann. Der Profit aus dieser gesetzlichen Anomalie reicht Banken nicht unbedingt. Immer wieder ist festzustellen, dass die „Vorfälligkeitsentschädigung“ zu hoch abgerechnet wird. In einem von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE geführten Verfahren gegen die DSL Bank wurde diese gezwungen, mehrere tausend Euro zurückzuzahlen.

Die von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertretene Immobilieneigentümerin verkaufte 2013 ihr Haus. Da die Finanzierungen noch bis maximal 2022 laufen sollten, verlangte die DSL Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung. Sie ging dabei allerdings so dreist vor, dass das Misstrauen der Kundin geweckt wurde. Denn weil sich die Ablösung der Finanzierung hinzog und die Kundin weiter Raten zahlte, hätte sich wegen der so erfolgten Verkürzung der Vertragslaufzeit eigentlich die Vorfälligkeitsentschädigung verringern müssen. Stattdessen verlangte die DSL Bank plötzlich mehr Geld. Wurden zu Ende November 2012 noch 18.200 Euro gefordert, schnellte der Betrag Mitte Januar 2013 auf 23.560 Euro hoch. Die Kundin, die sich dies nicht gefallen lassen wollte, verlangte von der DSL Bank zu Recht eine detaillierte Abrechnung, um den Betrag nachvollziehen zu können. Diese wurde nicht vorgelegt. Gleichwohl kassierte die DSL Bank für die nicht offengelegte Ausrechnung ihrer Forderung auch noch dreist 150 Euro ab. Eine Nachrechnung der Verbraucherzentrale Bremen ergab, dass die DSL Bank 4.427,53 Euro zu viel kassiert hatte.

Diesen Betrag und die Berechnungsgebühr von 150,00 EUR machten STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE beim Landgericht Bonn klageweise gegen die DSL Bank geltend. Zwar verteidigte die DSL Bank zunächst vehement die einkassierte Entschädigung. Die Abrechnung wurde jedoch immer noch nicht vorgelegt. Stattdessen erkannte die DSL Bank die Rückforderung nun plötzlich an und wurde daraufhin mit einem sog. „Anerkenntnisurteil“ zur Rückzahlung verdonnert.

Der Fall belegt, dass Kunden nicht kritisch genug Abrechnungen der Bank prüfen sollten. Bei der Berechnung von Vorfälligkeitsentschädigung „vergessen“ Banken nicht selten, dass vereinbarte Sondertilgungen oder die vertragliche Maximallaufzeit von 10,5 Jahren der Berechnung zugrundliegen muss. Folge: die Kunden zahlen im Einzelfall tausende Euro zu viel für die Ablösung.

Abrechnungen von Vorfälligkeitsentschädigungen können von der Verbraucherzentrale Bremen - http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/ueberpruefung-von-vorfaelligkeitsentschaedigungen auf Richtigkeit geprüft werden. Liegen starke Abweisungen vor, sollte ein Fachanwalt für Bankrecht eingeschaltet werden.

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