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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Die Kündigung eines Immobiliendarlehens und die anschließende Zwangsverwertung des Eigentums ist der Alptraum jeden Immobilienbesitzers. Schlimm genug ist es, wenn Kreditinstitute die Zwangslage ihrer Kunden ausnutzen, um unberechtigte Forderungen und Zinsen zu kassieren. Einem von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertreten Kunden musste die Stadtsparkasse Wuppertal jetzt über 32.000 Euro unberechtigt einkassierte „Vorfälligkeitsentschädigung“ zurückzahlen.

Wird ein Immobiliendarlehen gekündigt, kann die Bank auf den offenen Betrag bei Kündigung die gesetzlichen Verzugszinsen von 2,5 Prozentpunkten über dem jeweils aktuellen Basiszins aufschlagen. Sonst nichts.

Dass diese Vorgabe des Bundesgerichtshofs auch heute noch missachtet wird, musste ein Kunde der Sparkasse Wuppertal erfahren. Ihm wurde nach erfolgter Kündigung seines Immobilienkredits einen „Vorfälligkeitsentschädigung“ von über 32.000 Euro im Rahmen der Zwangsverwertung der Immobilie einbehalten. Dies sollte den Schaden ausgleichen, der der Stadtsparkasse durch ihre eigene Kündigung entstanden ist.       

Und die Stadtsparkasse war nicht bereit, diesen Betrag kampflos wieder rauszurücken. Begründung: Der Kunde habe einen gewerblichen Kredit abgeschlossen und dafür würde die Schadensbegrenzung des Bundesgerichtshofs auf die reinen Verzugszinsen für gekündigte Darlehen nicht gelten.

Dieser Zahn wurde der Stadtsparkasse Wuppertal vom örtlichen Landgericht komplett gezogen. Sie wurde zur Zurückzahlung der gesamten, einbehaltenen „Vorfälligkeitsentschädigung“ verurteilt. 

Einfach deshalb, weil im konkreten Fall einer der beiden Darlehensnehmer unbestritten keinen gewerblichen Kredit aufgenommen hat und damit bereits ein Verbraucherdarlehen und kein Gewerbekredit vorliegen. Und zusätzlich, weil die Behauptung, der klagende Kunde habe einen Gewerbekredit abgeschlossen, sich bei näherer Betrachtung der Umstände der Kreditaufnahme aus Sicht des Gerichts in Luft auflösten.

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE empfehlen Immobilienkunden, denen ihre Finanzierung von der Bank gekündigt wurde, folgende Prüfung der Abrechnung:

  1. Wurde eine „Vorfälligkeitsentschädigung“ in Rechnung gestellt? Diese kann zurückverlangt werden!
  2. Wurden mehr als 2,5 Prozentpunkte Zinsen über dem Basiszinssatz berechnet? Diese Mehrzinsen müssen zurückgezahlt werden!  
  3. Wird von der Bank eine „gewerbliche“ Kreditaufnahme behauptet, muss dies kritisch hinterfragt werden. Die Voraussetzungen dafür sind sehr streng.

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE haben bereits in diversen Fällen die Rückzahlung von Beträgen durchgesetzt, die nach Kündigung der Bank einbehalten wurden.

Eine kritische Prüfung der Forderungsabrechnung nach Kündigung wird empfohlen. Auch wenn der Verlust der Immobilie schwer wiegt, sollten betroffene Kunden trotz Verlustschock nicht resignieren und der kündigenden Bank nicht auch noch Gelder in erheblicher Höhe kampflos herschenken.

Beratungskontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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