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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Auf ganzer Linie erfolgreich war die Vertretung eines von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertretenen Mandanten gegen eine Klage der mira 2000 marketing GmbH. Diese kapitulierte in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht München (Aktenzeichen 18 U 4819/15) und nahm die Klage zurück. Die mira 2000 marketing GmbH wollte die Zahlung von Vermittlungsprovisionen durchsetzen, nachdem Jahre zuvor über die damalige Medius Exclusive GmbH eine Rentenversicherung bei der Atlanticlux S.A. abgeschlossen worden war.

Das Landgericht München hatte zuvor die Klage der mira 2000 marketing GmbH gegen den Mandanten abgewiesen. Die dagegen eingelegte Berufung nahm die mira 2000 marketing GmbH nach eindeutigen Hinweisen des OLG München auf die mangelnden Erfolgsaussichten dieses Rechtsmittels nun zurück. Damit ist das erstinstanzliche Urteil des LG München I Az. 31 O 5978/14 rechtskräftig. Unser Mandant muss die geforderte Summe nicht zahlen.

Das Landgericht München hatte erstinstanzlich festgestellt, dass bei einer sog. „Nettopolice“ ein deutlicher Hinweis über die Auswirkungen des Abschlusses einer Nettopolice im Fall einer vorzeitigen Kündigung zu erteilen sei, weil der Kunde sich im Falle einer vorzeitigen Kündigung des Versicherungsvertrags bei der Nettopolice deutlich schlechter stellen könne als bei einer Bruttopolice. Auf diesen Umstand und die weiterbestehende Zahlungsverpflichtung der Vergütung im Falle der Kündigung müsse der Versicherungsvertreter im Rahmen seiner Beratung deutlich hinweisen. Eine solche Aufklärung habe der Versicherungsvertreter im vorliegenden Fall nicht geleistet. Jedenfalls reiche auch der Hinweis in den fettgedruckten Erläuterungen der Vergütungsvereinbarung nicht für eine Aufklärung.

Beide Instanzen führten anschaulich aus, dass das  durch die mira 2000 marketing GmbH vielzitierte Urteil des BGH vom 06.11.2013 Az. I ZR 104/12 eine andere Sachfrage als vorliegend betreffe und daher nicht anwendbar sei. Dort gehe es vielmehr darum, ob mit der Vereinbarung einer eigenständigen Vergütung für den Versicherungsvertreter bei der Vermittlung einer Nettopolice eine Irreführung des Versicherungsnehmers über den Status des Vermittlers als Versicherungsvertreter verbunden sei. Es betreffe aber nicht die Aufklärungspflicht des Versicherungsvertreters hinsichtlich der Besonderheiten der Nettopolice im Fall der vorzeitigen Kündigung des Versicherungsvertrages.  Der fehlerhaften Auslegung des BGH-Urteils durch die mira 2000 marketing GmbH erteilen die Richter aus München damit eine Absage.

Verbraucher, die im Rahmen des Abschlusses von Versicherungsprodukten eine Vergütungsvereinbarung  unterzeichnet haben und rechtlichen Rat benötigen, können sich an Rechtsanwältin Stefanie Fandel bei Strube Fandel Rechtsanwälte wenden. Wir beraten und vertreten Sie auch in verschiedenen versicherungsrechtlichen Fragen.

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