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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Mehr als 300.000 Euro muss die SPARKASSE KölnBonn einem von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertretenen Anleger als Schadensersatz zahlen, dem sie fünf Beteiligungen an Medienfonds empfohlen hat. Dies entschied das Oberlandesgericht Köln im Juni 2016 nach einer mehr als dreijährigen, sehr heftig geführten Auseinandersetzung.

Die diversen Kapitalanlagen wurden Anfang 2000 auf Rat der Sparkasse angeschafft. Nach Feststellung des Oberlandesgerichts wurde der Kunde von der Sparkasse nicht über die Höhe der ihr für den erfolgreichen Fondsverkauf zugeflossenen Rückvergütungen seitens der Fondsgesellschaft aufgeklärt.

Dass der Anleger die Fonds in Kenntnis dieser Kosten gezeichnet hätte, konnte die Sparkasse nicht beweisen. Steuervorteilen durch die Beteiligungen sprächen nicht dagegen, dass der Anleger diese auch deshalb gezeichnet hat, um später aus den Erträgen seinen Lebensunterhalt und geplante Reisen zu finanzieren, so dass Oberlandesgericht Köln. 

Bei geschlossenen Fondsbeteiligungen fallen an Vergütungen für die beratende Bank in aller Regel nicht nur das Agio, das auf den angelegten Betrag aufgeschlagen wird, als Vergütung an. Daneben werden der beratenden Bank von der Fondsgesellschaft auch erhebliche Anteile des Anlagebetrags als Vergütung gezahlt. Die Vergütung kann gut und gerne 15 % des angelegten Geldes ausmachen. Der Bundesgerichtshof hat entscheiden, dass der Kunde über die gesamte Vergütungshöhe ungefragt aufgeklärt werden muss. Denn er soll wissen, dass ihm die Kapitalanlage auch deshalb sehr warm ans Herz gelegt wird, weil die Bank oder Sparkasse daran sehr prächtig verdient. Unterlässt dies die beratende Bank, entsteht ein Schadensersatzanspruch.

Gerichte befragen die Kunden inzwischen regelmäßig persönlich dazu, ob sie in Kenntnis der Provisionshöhe auch wirklich Abstand von der Kapitalanlage genommen hätten. Gelingt es dem Kunden, das Gericht davon zu überzeugen, muss die Bank dem Kunden die investierten Gelder abzüglich der zwischenzeitlich an den Kunden gezahlten Ausschüttungen zurückzahlen.

Nach Erfahrung von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE ist es unbedingt empfehlenswert, dass sich Anleger vor solchen Schadensersatzprozessen im persönlichen Gespräch vom Anwalt ihres Vertrauens intensiv erklären lassen, was sie vor Gericht erwartet. Nur so können Anleger seriös entscheiden, ob sie die Kraft haben, der gerichtlichen Auseinandersetzung auch praktisch standzuhalten und dem Gericht Rede und Antwort zu stehen. STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertreten geschädigte Kapitalanleger deshalb nur noch nach einer vorherigen, persönlichen und eingehenden Beratung.

Zu beachten ist dabei die zehnjährige Maximalverjährung, die inzwischen viele Fondsbeitritte betrifft. Wer beispielsweise auf Rat einer Bank oder Sparkasse am 30. August 2006 einem geschlossenen Fonds beigetreten ist, muss bis spätestens 30. August 2016 die notwendigen Schritte veranlassen, um die Verjährung zu unterbrechen. Ansonsten verjähren mögliche Forderungen taggenau 10 Jahre nach der Beratung.

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