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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Kündigt eine Bank einen Immobilienkredit, kann sie Verzugszinsen, jedoch keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Mit dieser Entscheidung hat der Bundesgerichtshof am 19.01.2016 einer jahrelangen Praxis der Banken einen Riegel vorgeschoben. Bereits 2013 wurde von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE ein entsprechendes Verfahren erfolgreich beim BGH abgeschlossen. Damals gelang es der betroffenen Bank jedoch, mit einem Verfahrenstrick ein Urteil mit schriftlicher Begründung zu verhindern.

Obwohl sich der BGH-Vorsitzende schon 2013 in der mündlichen Verhandlung gegen eine Vorfälligkeitsentschädigung ausgesprochen hat, wurde in der Folgezeit von Banken dreist behauptet, dies sei eine unverbindliche Meinungsäußerung. Und es wurde weiter fleißig kassiert.

Die jetzt ergangene und begründete Entscheidung des BGH stellt klar, dass Banken und Sparkassen keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen konnten, wenn sie selber wegen Zahlungsverzugs des Kunden den Kredit gekündigt haben. Wurde die Entschädigung in der Vergangenheit eingezogen, kann sie nunmehr zurückgefordert werden. Dabei sollte nicht gezögert werden, da jetzt im Zweifel eine Verjährungsdiskussion beginnt. Unstreitg ist die erfolgreiche Rückforderung, wenn die Entschädigung nach dem 01.01.2013 von der Bank oder Sparkasse eingezogen wurde.

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE sind seit Jahren mit dem Thema vertraut und haben dazu Pionierarbeit geleistet. Kunden, die eine Rückforderung ihrer eingezogenen Vorfälligkeitsentschädigung gelten machen wollen, können sich telefonisch oder mit einer E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Dem Urteil des BGH vom 19.01.2016 lag folgender Fall zugrunde:

Die beklagte Kreissparkasse gewährte im Jahr 2004 zwei zum 30. November 2016 fällige Verbraucherdarlehen, für deren Rückzahlung unter anderem eine Grundschuld an einem Grundstück als Sicherheit diente. Im Jahr 2010 und 2011 kündigte die Beklagte die beiden Darlehen vorzeitig wegen Zahlungsverzugs der Darlehensnehmer, stellte die noch offene Darlehensvaluta fällig und begehrte ferner die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 76.602,94 € und 9.881,85 €. Zur Abwendung der Zwangsvollstreckung in das Grundstück zahlte der Kläger an die beklagte Kreissparkasse die verlangte Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe des noch offenen Betrags von insgesamt 24.569,18 €, wobei er sich deren Überprüfung dem Grunde und der Höhe nach vorbehielt. Die Klage hatte in den Vorinstanzen keinen Erfolg. Das Urteil: Der XI. Zivilsenat hat auf die vom Berufungsgericht zugelassene Revision des Klägers das Berufungsurteil teilweise aufgehoben und die Beklagte unter Abänderung des landgerichtlichen Urteils zur Zahlung der begehrten 24.569,18 € nebst Zinsen verurteilt (AZ: XI ZR 103/15).

 

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