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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Nach der 2011 erfolgten Kündigung eines Immobiliendarlehens aus dem Jahr 2005 durch die DEUTSCHE GENOSSENSCHAFTS-HYPOTHEKENBANK - DG HYP - behielt diese von den Kunden eine Vorfälligkeitsentschädigung ein. Mit einer Klage vor dem LG Heilbronn forderten STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE diesen Betrag zurück. Begründet wurde dies u.a. mit dem in der Klageschrift erklärten Widerruf des Darlehensvertrag wegen falscher Widerrufsbelehrung. Der wirksame Widerruf lässt den Rechtsgrund für die Entschädigung - auch nachträglich - entfallen. Das Landgericht bestätigte die Fehlerhaftigkeit der Widerrufsbelehrung.

Mit einem wirksamen Widerruf können nicht nur laufende Immobiliendarlehen beendet werden, wenn die erteilte Widerrufsbelehrung falsch ist. Auch für bereits gekündigte Verträge besteht das Widerrufsrecht fort. Dabei ist es egal, ob die Bank oder der Kunde den Vertrag gekündigt hat. Bei Widerruf entfällt so oder so nachträglich der Rechtsgrund für die eingezogene Vorfälligkeitsentschädigung und diese kann herausgefordert werden.

In dem Fall, der dem LG Heilbronn zur Entscheidung vorlag, war dem Kunden das Darlehen seitens der DG HYP wegen Zahlungsproblemen gekündigt worden. Die DG HYP behielt nach Verwertung der Immobilie eine fünfstellige Vorfälligkeitsentschädigung als Schadensersatz ein und wollte diese trotz außergerichtlicher Bemühungen von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE nicht mehr rausrücken. Der Kunde ging das Risiko einer Zahlungsklage ein. Der Darlehensvertrag wurde in der Klageschrift drei Jahre nach Kündigung durch die Bank nachträglich widerrufen. Dies erwies sich als wirksamer Hebel für die Rückforderung. Den das LG Heilbronn (6 O 269/14) wies in der mündlichen Verhandlung darauf hin, dass diverse Punkte der Widerrufsbelehrung des Darlehens aus 2005 falsch formuliert sind. Damit stand die Wirksamkeit des Widerrufs im Raum. Eine Verwirkung des Widerrufsrechts, auf die sich die Banken bei nachträglichem Widerruf gerne berufen, wurde vom Gericht abgelehnt.

Die DG HYP entschloss sich schließlich zur Vermeidung eines Negativurteils, auf Anregung des Gerichts 75 % der Klagesumme vergleichsweise zu zahlen. Der Kunde stimmte dem zur Vermeidung eines langwierigen Berufungsverfahrens zufrieden zu. 

Der Ablauf des Verfahrens zeigt, dass bei sorgfältiger Prüfung der Widerrufsbelehrung von Immobiliendarlehen auch bei gezahlten Vorfälligkeitsentschädigungen Ansatzpunkte für Rückforderungen bestehen. Fast jede der bisher von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE geprüften Belehrungen von Immobiliendarlehen insbesondere zwischen 2005 und 2010 weist schwerwiegende Rechtsfehler auf und eröffnet Kundenrechte.  

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