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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Nach jahrelangem Rechtsstreit von über dreißig geschädigten Kapitalanlegern gegen die SPARKASSE KölnBonn hat sich das Blatt spektakulär gewendet. Den Anlegern, die sich zu einer Klägergesellschaft zusammengeschlossen haben, wurde vom Oberlandesgerichts Köln am 11.03.2015 Schadensersatz von über 800.000,00 EUR zugesprochen. Die von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertretene Geschädigtengesellschaft IAK Dritte GbR ist nach Meinung des OLG Köln klagebefugt.

Das Gericht bejaht wegen mangelnder Prüfung der Altlastproblematik auf dem Fondsgrundstück Ludwigshafen durch die SPARKASSE KölnBonn auch ein Haftung der Sparkasse dem Grunde nach.

Im Jahr 2011 haben 39 Anleger des Fonds eine Geschädigtengesellschaft gegründet. Da die Sparkasse Ansprüche per Formbrief abzuwimmeln versuchte, haben STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE für die Klägergesellschaft Ende 2011 ohne weitere außergerichtliche Diskussion eine Sammelklage beim Landgericht Köln eingereicht. Dort wurde die Klage abgewiesen. Die Klageform, bei der sich Geschädigte zu einer Gesellschaft zusammenschließen und gemeinsam klagen, war den Landrichtern nicht geheuer. Sie verneinten die Klagebefugnis. 

Das Oberlandesgericht Köln (OLG Köln 13 U 149/13) hat diese Entscheidung am 11.03.2015 aufgehoben. Es hat gegen die Klagebefugnis der Sammelkläger keine Bedenken und ließ auch keine Revision gegen seine Entscheidung zu. 

Auch dem Grunde nach werden Schadensersatzansprüche bejaht. Obwohl Ludwigshafen als Chemiestandort bekannt ist, hat es die SPARKASSE KölnBonn als Gründungskommanditistin des Fonds und hoch dotierte Verkaufsmaschine für die Fondsanteile versäumt, eine Altlastprüfung des Fondsgrundstückes Ludwigshafen vorzunehmen. Das Fondsgrundstück Ludwigshafen steht auf dem Standort einer alten Chemiefabrik mit diversen Altlastablagerungen. Der Fonds ist heute wertlos und wird derzeit abgewickelt. 

Mit der Entscheidung erhält die bisher noch relativ unbekannte Klageform einer "Geschädigten-GbR" in Kapitalanlagesachen Aufwind. Die zu engen, gesetzlichen Voraussetzungen für die Klagebefugnis solcher Zusammenschlüsse von Kapitalanlegern wurden im konkreten Fall eingehalten. 

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