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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Der Lloyd-Flottenfonds wurde nach uns vorliegenden Schilderungen von Beratern als ertragssichere Geldanlage verkauft. Dies ist weniger als die halbe Wahrheit. Tatsächlich können die Besonderheiten und Risiken der Beteiligung dazu führen, dass das gesamte Anlagekapital verloren geht. Für uns zeigt sich die Problematik an folgenden Punkten, die ein ehrlicher Berater Ihnen hätte offenlegen und genau erklären müssen.

 

-        17,4 % Vertriebsprovision, bezogen auf das Eigenkapital. Bereits die ungewöhnliche Höhe der Vertriebsprovision weckt Zweifel an der wirtschaftlichen Plausibilität des Anlagekonzepts. Der Berater muss über die Vertriebsprovision und deren Höhe aufklären.  

-        65 % Anteil Fremdfinanzierung. Unter Einbeziehung der hohen Kosten der Vertriebsprovision hätte der Berater darlegen müssen, wie bei der sehr hohen Fremdfinanzierungsrate und den dadurch verursachten Zinsenblock auf Dauer Gewinne erwirtschaftet werden können, was wir bezweifeln. Zudem führt der Wegfall der Anschlussfinanzierung zum Totalverlust, da die Finanzierung nur für einen kleinen Teilabschnitt der Fondslaufzeit gesichert war.

-        Kein Chartermarkt. Im Fondsprospekt werden Zuwächse von 9,1 % am Markt für Containerschiffe dargestellt. Der Berater hätte deutlich machen müssen, dass es sich bei der MS „Manhatten“, die mit 67,5 % den Großteil der Investitionssumme ausmacht, um eine neu Schiffsklasse handelte, für die noch kein repräsentativer Charterratenmarkt ausprägt war. Die Steigerungszahlen für die Erträge sind also reine Spekulation.

-        Ausschüttungsrisiko. Der Berater muss erklären, dass gezahlte Ausschüttungen bei den hohen Anfangskosten in keinem Fall einen „Gewinn“ darstellen, sondern aus dem Kommanditkapitals des Anlegers zurückgezahlt werden. Dieses mindert sofort zu Beginn die Investitionssumme und damit die Ertragschancen des Fonds. Zudem ergibt sich hinsichtlich der Ausschüttungen in diesem Fall ein hohes Rückzahlungsrisiko.

-        Charterrisiko. Der Berater hätte darauf hinweisen müssen, dass angesichts von 16 Jahren Fondslaufzeit nur eine feste Anfangsvermietung – und damit relativ sichere Einnahmen – für fünf bzw. sechs Jahre gewährleistet waren (S. 6 Prospekt). Es bestand demnach ein erhebliches Anschlusscharterrisiko. 

-         Irreführung zur Nachschusspflicht. Im Prospekt wird behauptet, dass keine Nachschusspflicht besteht (S. 8). Diese Begrenzung der Nachschusspflicht nach deutschem Recht ist für international fahrende Schiffe, die internationalen Rechtsordnungen unterliegen, nicht bindend. Bei einem Rechtsstreit unter internationalem Recht kann es passieren, dass die deutsche Begrenzung der Kommanditistenhaftung nicht anerkannt wird und die Anleger mit dem Privatvermögen haften.

-        Ungewisser Veräußerungserlös. Auf S. 7 des Prospekts wird der Eindruck erweckt, es gäbe 83 % Erlös aus der Veräußerung. Der Berater hätte darüber aufklären müssen, dass es keinerlei Markterfahrung gibt, die bestätigt, dass nach 16 Jahren Laufzeit die betroffenen Schiffe für 83 % des Anschaffungspreises verkauft werden können und die Zahl reine Spekulation ist. Ist der Erlös deutlich niedriger, kann die Kapitalrückzahlung komplett entfallen.

-         Irreführende Ergebnisprognose. S. 14 des Prospekts liefert eine Ergebnisprognose in Form einer Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Prognose, wonach sich das Investment rechnen soll, wird für einen Anleger mit dem absoluten Spitzensteuersatz von 42 % bzw. 45 % ohne Kirchensteuerpflicht erstellt. Gehören Sie dazu? Wenn nein, passt die Anlage nicht zu Ihnen.

-       Wechselkursrisiko. Es wird im Prospekt von einem festen Kurs von 1,20 US-Dollar zum EURO ausgegangen. Die Annahme eines festen Wechselkurses von 1,20 US-Dollar zum EURO bei einer Anlage von 16 Jahren Laufzeit in der Grundannahme unhaltbar und führt dazu, dass alle Ertragsprognosen des Fonds auf Sand gebaut wurden.

 

 

Wenn Sie über die vorgenannten Punkte nicht vernünftig von Ihrem Anlageberater beraten worden sind, war die Beratung unzulänglich und es bestehen Schadensersatzansprüche gegen den Anlagenberater. Schadensersatz bedeutet, Ihre beratende Bank oder Sparkasse muss die Beteiligung übernehmen und Ihrer Ihr investiertes Geld zurückzahlen. Dieses Ziel erreichen Sie nicht ohne anwaltliche Hilfe.

 

Wir können Ihnen bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen helfen.

 

Wir empfehlen Ihnen, die Gelegenheit zu nutzen, sich an unseren Standorten Frankfurt am Main, Köln, und Düsseldorf persönlich von einem Fachanwalt beraten zu lassen. Ihr Ansprechpartner ist Rechtsanwalt und Fachanwalt Hartmut Strube.

 

 

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