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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Statt sicherer Altersvorsorge gehäuft Katastrophenmeldungen handelte sich ein Ehepaar aus dem Ruhrgebiet ein, das es bei der Auswahl des Anlageberaters klug anstellen wollten. Statt zu einer Bank oder Sparkasse, bei denen sie eine gewisse Voreingenommenheit bei der Produktauswahl vermuteten, nahmen die Eheleute Kontakt zu einem freien "unabhängigen" Anlageberater, der Firma Bause Finanz e.K. in Mülheim an der Ruhr, auf. Der dortige Rat, gehäuft auf Schiffe zu setzen, beschäftigt nunmehr die Justiz.

Vom Regen in die Traufe gerieten die von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertretenen Anleger bei dem Mülheimer Finanzjongleur, der für sich als unabhängiger Ratgeber wirbt. Ein Gutteil ihrer Ersparnisse, von denen sie im Alter leben wollten, steckt auf Empfehlung des Beraters Bause in zum Teil heute insolventen und wirtschaftlich problematischen Schiffsfonds. Dass es sich dabei um Hochrisikoanlagen handelt, wurde den Eheleuten nach ihrer Erinnerung ebenso verschwiegen, wie das Risiko des Totalverlustes oder auch das Motiv des freien Beraters, üppige Vertriebsprovisionen.

Das Geflecht an Firmenbeteiligungen, in denen die Ersparnisse der Eheleute versickert sind, ist selbst bei intensiver Betrachtung für einen Anlagelaien kaum durchschaubar.

So gehören zum König & Cie. Suezmax-Tanker Flottenfonds II allein vier Schiffsbeteiligungen, in denen investiert wird:

MT „CAPE BARI" Tankschiffahrts GmbH & Co. KG

MT „CAPE BASTIA" Tankschiffahrts GmbH & Co. KG

MT „CAPE BONNY" Tankschiffahrts GmbH & Co. KG

MT „CAPE BRINDISI" Tankschiffahrts GmbH  & Co. KG

Um das Kapital von 106.440 Euro einzuwerben, wurden allein 5.822 Euro an Agio und 20.038 Euro für den „Vertrieb" aus den Anlegergeldern abgezweigt. Bei satten 24 % Vertriebskosten und den Zinsen für ein Fondsdarlehen in der sagenhaften Höhe von 153.425 Euro, dass das Eigenkapital deutlich übersteigt, ist es wohl kaum die
„Wirtschaftskrise", die wieder einmal für die Ertragseinbrüche auch dieses Fonds verantwortlich sein soll, sondern eher die exorbitanten Kosten und überhöhten Charterraten-Erwartungen. Am Zweitmarkt ist der Nennwert des Fonds inzwischen auf 10 % abgesackt, Stand 07.02.2013.

Der DS-Rendite-Fonds Nr. 111 DS Performer und DS Power GmbH & Co. Aframaxtanker KG der inzwischen berüchtigten Investorengruppe Dr. Peters hat Insolvenz angemeldet
und befindet sich bei dieser Investorengruppe damit in bester Gesellschaft. Seit dem 26. Juli 2013 mussten 14 Schiffsfonds von Dr. Peters Insolvenz anmelden. Um dieses Zuckerstück in den Markt zu drücken, wurden 5 % Agio in der Beteiligungserklärung offen ausgewiesen (2.210 T EUR). Was nur der kundige Leser des Prospekts bemerken konnte, waren weitere 6.630 T EUR Kosten für „Vertrieb und Einwerbung des Beteiligungskapitals", die aus den angelegten Geldern in die Taschen der „unabhängigen" Berater geleitet wurden.

Ein Produkt der Wirrniss ist der HCI Shipping Select XV, der die eingeworbenen Gelder in sage und schreibe sieben Unterfirmen verteilt:

MS „APULIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG

MarCatania Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG

Reederei Rambow GmbH & Co. KG MS „Helmuth Rambow"

MS „Jill C" GmbH & Co. KG

BELUGA Shipping GmbH & Co. KG

MS "Bremer Revolution

KG MS "Pacific Castle" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co.

MT „Gaschem Snow" GmbH % Co. KG

Darunter Schätzchen wie die bereits den bereits 1994 erbauten Schiffs-Oldtimer MS „MarCatania" oder den auch nicht mehr taufrischen Gastanker MS „GasChem Snow" aus dem Baujahr 1995. Der Zweitmarkt belohnt dieses Schrottprodukt mit einem Zeitwert von 3,5 % des Nennwerts am 07.10.2013. Wen das Unglück traf, auf Rat seines Anlageexperten 50.000,00 EUR in diese Produkt zu investieren, ist nicht nur das Agio von 5 % = 2.500 EUR los, sondern erhält von 52.500,00 EUR nur noch den kümmerlichen Rest von 1.750,00 EUR, wenn er denn dafür auf dem Zweitmarkt einen Käufer findet.

Die SAG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft MT Cape Taft mbH & Co. KG beinhaltet ein Schiff mit einer interessanten Werbestrategie. Günstige 3 % Agio werden auf dem Zeichnungsschein ausgewiesen, insgesamt laut Prospekt 583 T EUR. Hinzu kommen, was nicht auf dem Zeichnungsschein steht, weitere 2.540 T EUR für „Vertrieb und Einwerbung des Kommanditkapitals". Es ist schon bauernschlau, 19 % der Gesamtprovision auf dem Zeichnungsschein als Agio zu zeigen und 81 % der Provision hinter dem Rücken des Anlegers aus seinem Kapital einzusacken. Da werden „unabhängige" Berater gerne schwach und „vergessen", den Prospekt mit solchen interessanten Details rechtzeitig auszuhändigen. Auf S. 72 f. hält der Prospekt ein besonders Zuckerchen für die Erfinder dieses Produkts bereit, den Profit-Share. Bei gutem Lauf des Fonds hält nämlich die
Fondsverwaltung die Hand auf und kassiert 12,5 % des Mehrgewinns für die eigene Tasche ein. Dabei ist gute Arbeit der Fondsverwaltung eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Dass nicht nur Banken und Sparkassen, sondern auch selbsternannte „unabhängige" Berater dem Lockruf der hohen Vertriebsprovisionen erliegen, verwundert den Anlageprofi nicht. Es ist nur für wenig erfahrene Anleger fatal, von solchen Verkaufsmaschinen in Risikoprodukte gelockt zu werden, die die Altersvorsorge zum Alptraum werden lassen.

Die persönliche Beratung durch die Fachanwälte von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE an unseren Standorten Köln, Düsseldorf und Frankfurt am Main schafft Klarheit, ob und wie Anleger aus der Anlagefalle „Schiffsfonds" herauskommen. Im Blick behalten werden muss dabei immer die drohende Verjährung. Spätestens taggenau 10 Jahre nach der erfolgten Beratung können Falschberater wieder gut schlafen. Denn dann tritt die absolute Verjährung ein. Es gilt also, vorher zu handeln!

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