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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Warum werden Bank- und Sparkassenkunden hochriskante Produkte wie Immobilienfonds, Schiffsfonds, Lebensversicherungsfonds oder Medienfonds verkauft? Wer eine mögliche Antwort darauf finden will, sollte sich den Artikel in Handesblatt online "Das Schweigen der Banker" ansehen. Sehr sachkundig wird dort dargelegt, in welchem Maße die Anlagenberater für das erfolgreiche Zuraten riskanter Fondsbeteiligungen mit hohen Vertriebsprovisionen belohnt werden. Eine unabhängige Anlageberatung ist so kaum möglich. STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE konnten mit diversen Beispielen aus ihrer Praxis zum Gelingen des Artikels beitragen. 

Die Autorin Barbara Moormann hat sich im Markt umgehört und renommierte Anlegeranwälte nach ihren Erfahrungen zur Provisionspraxis der Banken und Sparkassen befragt. Auffällig ist zunächst, dass nicht wenige Kunden glauben, ihrer vertrauten Bank oder Sparkasse gegenüber zu sitzen. Tatsächlich treten angeblich "freie" Handelsvertreter an sie heran, die in ausgelagerten Bank- oder Sparkassenvertrieben tätig sind. Beispiel DEUTSCHE POSTBANK AG. Obwohl die Kunden in den Unterlagen fortwährend mit dem Logo der Postbank konfrontiert werden, sitzt ihnen im Finanzcenter tatsächlich ein Mitarbeiter der Postbank Finanzberatung AG gegenüber, einer eigenständigen Vertriebsfirma mit Sitz in Hameln. STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE werden dazu in Handelsblatt online wie folgt zitiert:

Hartmut Strube aus Düsseldorf war lange als Honoraranwalt für die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen tätig und vertritt ausschließlich Mandate aus dem Bank- und Kapitalmarktrecht. Er schildert das typische Geschehen so: „Der Kunde glaubt, sein Partner ist die Deutsche Postbank. Tatsächlich sitzt er bei der Postbank Finanzberatung, die unter dem Postbank-Logo auftritt. Die Postbank Finanzberatung ist der ausgelagerte Vertrieb der Postbank und ist eben nicht die Bank.

Was ist der Trick dabei? Wird nach der Provision gefragt, behauptet die POSTBANK AG, sie müsse darüber nicht aufklären, weil ja ein eigenständiger Finanzvertrieb tätig wurde und die Provision kassiert habe. Dieser arbeite auf eigene Rechnung und der Kunde müsse deshalb wissen, dass dieser von Provisionen lebe.

Wird sichtbar, wie hoch die Vertriebsprovisonen einer Bank oder Sparkasse sind, kann daran auch deren Interesse abgelesen werden, gerade geschlossene Fondsprodukte in Form von Kommanditbeteiligungen dem Kunden wämstens für die Kapitalanlage zu empfehlen. Ein weiterer Fall von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE wird in Handelsblatt online wie folgt zitiert:

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank kassierte allerdings auch gern selbst. Beispielsweise beim Verkauf der Fondsanteile der MS „Santa-B Schiffe“ KG. Anwalt Strube vertritt einen ehemaligen Anleger und erklärt: „Neben dem Agio von fünf Prozent verwendet der Fonds die unglaubliche Summe von 39.450.000 Euro allein für sogenannte Kapitalbeschaffungskosten. Bezogen auf die Investitionskosten in die Schiffe macht allein diese Position 6,7 Prozent aus.“

Solche Beträge fallen völlig aus dem üblichen Rahmen dessen, was Banken und Sparkassen zum Beispiel verdienen, wenn sie den Kunden sichere Anlagen wie Sparverträge empfehlen. Auch bei Wertpapierratschlägen ist ein solch kräftiger Schluck aus der Provisionspulle nicht möglich. Es verwundert so kaum, dass ohne Rücksicht auf das Alter des Anlegers oder auf mangelnde Vorerfahrung von Banken und Sparkassen geschlossenen Fonds mit Totalverlustrisiko im Massen verkauft wurden und werden.

Ein weiterer Fall aus dem Erfahrungsschatz von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE: Die Deutsche Bank kassiert bei einem Nordcapital-Schiffsfonds satte 13 Prozent an Vertriebsvergütung. Das steht sogar ausnahmsnweise kleingedruckt auf S. 2 der Beteiligungserklärung, die der Kunde unterschreibt. 13 % von 200.000,00 Euro Anlagesumme machen 26.000,00 Euro aus dem versteuerten Nettovermögen des Anlegers aus. Man stelle sich vor, das Anlagegespräch hat - optimistisch geschätzt - eine Stunde inklusive Kaffeetrinken und Plaudern über Familie und Gesundheit gedauert - und endete nach Schilderung vieler Anleger ohne Erwähnung der erheblichen Risiken der Investition oder Übergabe eines Prospekts. Es wird so verständlich, warum sich die Provisionsberater bei diesen Produktgruppen besonders ins Zeug legen.  

Zum Glück macht die Rechtsprechung dieses Verschweigen und Vertuschen von Interessenkonflikten in der Anlageberatung nicht mehr mit. Die Bank oder Sparkasse ist verpflichtet, im Anlagegespräch auf den Cent genau offenzulegen, was sie für den Anlagerat als Belohnung vom Emittenten des Fonds erhält, den sie empfiehlt. Nur so kann der Anleger erkennen, dass der vermeintlich uneigennützige Rat seines Anlageberaters nicht ohne Hintergedanken erfolgte und vom Eigeninteresse der beratenden Bank oder Sparkasse geprägt und mitgesteuert wird. Schweigt der Anlageberater zu diesem Thema, kann der Kunde später im Wege des Schadensersatzes die Anlage rückgängig machen. STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE empfehlen jedem Kapitalanleger, dem die Vertriebsprovisionen verschwiegen wurden, die Anlageberatung rechtlich durch eine anwaltliche Fachberatung an einem unserer Standorte überprüfen zu lassen.

Und ob es zulässig ist, die Provisionshöhe im Kleingedruckten auf S. 2 der Beteiligungserklärung zu verstecken, wie es die Deutsche Bank meint, tun zu müssen, werden die Gerichte grundsätzlich zu entscheiden haben. STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE meinen, dass niemand im Kleingedruckten der Beteiligungserklärung damit rechnen muss, dort etwas zur Provisionhöhe zu finden, wenn dies vorher keine Gesprächsthema in der Beratung war. 

Den Link zu dem Artikel des Handelsblatt online finden Sie hier: Handelsblatt online zu verschwiegenen Vertriebsprovisionen

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