Düsseldorf
Berliner Allee 57
40212 Düsseldorf
Tel 0211-32384 84
Fax 0211-32384 85

Köln
Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16
50672 Köln
Tel 0221-914072 36
Fax 0221-914072 46

E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Netzwerke

twitterxingfacebook

Fortbildungssymbol-farbig-JPG

Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Im Bereich des Kapitalanlagerechts beschäftigen sich seriöse Medien zunehmend mit den Methoden, mit denen Vereine und Rechtsanwälte Mandate geschädigter Anleger anwerben. Kritisch erwähnt wird in der renommierten ZEIT Online vom 21.10.2010 unter anderem die Kanzlei PWB aus Jena und der Deutsche Verbraucherschutzring (DVS).

 

Zitat aus ZEIT Online vom 21.10.2010

„Gleich mehrere Schutzorganisationen laufen bei Philipp Wolfgang Beyer von der Kanzlei PWB zusammen. Er ist laut Deutschem Verbraucherschutzring (DVS) dessen Gründer und Vorstand. Der DVS verweist auf »sehr renommierte Rechtsanwaltskanzleien« als Partner, unter ihnen Beyers Kanzlei, und ist Träger der Stiftung Deutscher Anlegerschutz. Beyer ist daneben auch Vorstand des Deutschen Schutzverbands gegen Diskriminierung und des Deutschen Insolvenz Schutzrings, die beide im Internet den DVS empfehlen. Ebenfalls verlinkt haben sie die Deutsche Anwaltsbörse, deren Geschäftsführer Beyer ist, sowie den Prozessfinanzierer Acivo, dessen Website bis vor Kurzem noch Beyer als Alleinvorstand führte. Fast alle diese Organisationen sitzen in Jena, einige haben dieselbe Adresse. Eine solche Ämterhäufung und Nähe hat in der Branche Geschmäckle. Beyer betont, dass seine Verbindung zu den Vereinen stets »auf den jeweiligen Websites im Impressum transparent« gemacht werde. Auch habe er »alle Verfahren gegen Kollegen und Anwaltskammern gewonnen«, die seine Ämterhäufung als wettbewerbs- oder berufsrechtswidrig angesehen hätten. »In ausnahmslos allen diesbezüglichen Verfahren hatte ich das Vergnügen, mich mit der bisher stets spekulativ vorgebrachten Behauptung auseinanderzusetzen, ich würde den DVS e.V. zu Akquisitionszwecken nutzen«, so Beyer. Zumindest das Landgericht Hamburg aber entschied 2007 in einem Verfahren, das der DVS damals gegen die Verbraucherzentrale NRW führte, gegen den DVS. Im Urteil des Gerichts heißt es, der DVS habe ein Rundschreiben verschickt, das »in geradezu reißerischer Manier drauf angelegt« sei, »bei den geschädigten Anlegern Hoffnungen

keimen zu lassen und sie damit dem Antragsteller zuzuführen“.


Rechtsanwalt Strube wird in dem Artikel der ZEIT Online vom 21.10.2010 wie folgt zitiert:


"Die Anwälte kontern: Was sei schlimmer – dass man Geschädigte auf ihre Ansprüche hinweise oder dass sie Fristen versäumten? Viele halten sich daher nicht an das Verbot. Sie riskieren ohnehin nur eine Rüge oder mal eine Abmahngebühr von 3000 Euro. Viel mehr kann die Anwaltskammer nicht tun. Oft tue sie nicht einmal das, sagt Kapitalanlage-Anwalt Hartmut Strube, der lange für eine Verbraucherzentrale im Einsatz war, »deshalb ist das große Kuddelmuddel ausgebrochen, der Markt ist völlig unreguliert."


Zwischen Rechtsanwalt Strube und den Akteuren DVS und PWB besteht eine nachhaltige und wechselseitige Abneigung. Diese hat ihre Gründe.

 

Mit dem DVS wurde Rechtsanwalt Strube erstmals in seiner damaligen Eigenschaft als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen im Jahr 2007 konfrontiert. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die größte und sehr angesehene Verbraucherorganisation in Deutschland mit über 50 Beratungsstellen in NRW, veröffentlichte am 07.09.2007 eine Presseerklärung folgenden Inhalts:


Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

05.09.2007
Grauer Kapitalmarkt: Warnung vor teuren Interessengemeinschaften

Die Verbraucherzentrale NRW warnt Opfer des Grauen Kapitalmarktes, sich teuren Interessengemeinschaften anzuschließen.

Mit einer „überaus guten Nachricht" für rund 27.000 Geschädigte der WBG Leipzig West AG" wartet der DVS - Deutscher Verbraucherschutzring e.V. auf. Für die Anleger, die seit der Pleite der Wohngenossenschaft im vergangenen Jahr um hunderte Millionen Euro zittern, sei „die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens gegen die Verantwortlichen aussichtsreich". Es biete sich so „die Möglichkeit zur zivilrechtlichen Schadenswiedergutmachung".

Aufgrund „dieser Aussichten" macht der DVS „ein besonderes Angebot": Für die „gesamten außergerichtlichen Verfahren" sei „eine einmalige Gebühr" von „450 Euro zzgl. Mwst" sowie eine DVS-Pauschale von 250 Euro für ein Schlichtungsverfahren zu entrichten.

„Finger weg!" rät Hartmut Strube. Auf dem Schreibtisch des Finanzjuristen der Verbraucherzentrale NRW landen derzeit immer mehr Angebote von solch dubiosen Interessengemeinschaften. Allen gemeinsam: Sie wollen Kunden, die Geld am Grauen Kapitalmarkt verloren haben, weitere Euros entlocken. Woher die Hoffnung auf Rückzahlung der Einlagen kommen soll, ist Strube schleierhaft. Schließlich haben Insolvenzverwalter bereits vielfach festgestellt, dass nur noch Reste vom ursprünglichen Firmenvermögen vorhanden seien.

Strubes Rat: „Bei unklaren Angeboten nie in Vorkasse gehen, sondern ein Erfolgshonorar anbieten." Ist der Anbieter vom Erfolg seines Angebots tatsächlich überzeugt, wird er sich darauf einlassen.

 

Der DVS, vertreten durch deren „Präsidenten Philipp Wolfgang Beyer“, anwaltlich vertreten durch „Rechtsanwälte Beyer“ aus Jena nahm dies zum Anlass, erfolglos eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Hamburg zu beantragen. Der Antrag der DVS wurde vom Landgericht Hamburg 315 O 871/07 v. 14.11.2007 abgewiesen.

 

In der rechtskräftigen Entscheidung wird zu dem Anschreiben des DVS zur WBG Leipzig West AG wörtlich ausgeführt, wobei mit "Antragsteller" der DVS und mit "Antragsgegner" die Verbraucherzentrale bezeichnet wird:

 

„Das Schreiben.., auf das sich der Antragsgegner bezieht, ist in teilweise geradezu reißerischer Manier darauf angelegt, bei den geschädigten Anlegern Hoffnungen keinem zu lassen und sie damit dem Antragsteller zuzuführen. Dabei werden u.a. gezielt Ängste der Anleger angesprochen. So wird im mitgesandten Formular etwa suggeriert, dass die Ablehnung des Angebotes des Antragstellers unmittelbar zu einem Rechtsverlust führen könnte (Verjährung).“

 

Es ist verständlich, dass diese sehr deutliche und nachvollziehbare Kritik des Landgerichts den DVS und seinen Präsidenten schmerzt. Rechtsmittel hat er gleichwohl nicht eingelegt. Der Schlusssatz der landgerichtlichen Entscheidung lautet:

 

„Ins Gewicht fällt weiter, dass der Antragsteller in einem sensiblen Bereich tätig ist, in dem er sich – auch harte – Kritik angesichts nach aller Lebenserfahrung häufig zweifelhafter Erfolgsaussichten von Vorgehen gegen Verantwortliche von Kapitalmarktprodukten gefallen lassen muss.“

 

Strube Fandel Rechtsanwälte halten zur Mandatswerbung fest:

 

Sachliche anwaltliche Anschreiben an Kommanditisten, die sich an aus unserer Sicht problematischen Kapitalanlagen beteiligt haben, sind legitim. Dies hat zuletzt wieder das Kammergericht Berlin bestätigt. Die Probleme müssen benannt, Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Dass den Adressaten, die mit Millionen von Anlegergeldern jonglieren und diese nicht selten ganz oder teilweise verspielen, dieses Vorgehen nicht passt, ist nachvollziehbar. Es entscheidet immer der Anleger selber, ob er auf diese Anschreiben anspricht. Und es entscheiden Gerichte, ob die Vorwürfe berechtigt sind. In tausenden von Fällen waren sie in den vergangenen Jahren aus der Sicht unabhängiger Gerichte berechtigt.

 

Anlegervereine sind grundsätzlich legitim. Das Beispiel DVS zeigt, dass unabhängige Verbraucherorganisationen und unabhängige Gerichte die Grenzen des Zulässigen und Unzulässigen zu ziehen vermögen. Kapitalanleger sollten sich die Vereine, denen sie in der Hoffnung auf Hilfe beitreten wollen, vorher sehr genau ansehen. Jedem betroffenen Kapitalanleger muss auch klar sein, dass er sein Recht im Ergebnis meist nur durch eine qualifizierte anwaltliche Vertretung und nicht durch eine Vereinsmitgliedschaft erreichen kann.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn