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Willkommen

STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE – Fachkanzlei für Bankkunden und Kapitalanleger begrüßen Sie auf ihrer Internetseite. Unsere Düsseldorfer Kanzlei liegt in der Berliner Allee 57 in 40212 Düsseldorf-Innenstadt. Unsere Kölner Niederlassung finden Sie am Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 in 50672 Köln-Innenstadt. Nehmen Sie mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zu uns auf. Lernen Sie die Arbeit unserer auf die Betreuung von Kapitalanlegern spezialisierten Kanzlei kennen. Wir konzentrieren uns auf Bankrecht, Kapitalanleger, Verbraucherschutz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt beim Arbeitsrecht.

Nach jahrelangem Rechtsstreit von 36 geschädigten Kapitalanlegern gegen die SPARKASSE KölnBonn hat der Bundesgerichtshof nun einen Schlussstrich gezogen. Den Anlegern, die sich zu einer von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertretenen Klägergesellschaft zusammengeschlossen hatten, war vom Oberlandesgerichts Köln bereits am 11.03.2015 Schadensersatz zugesprochen worden. Dagegen hatte sich die Sparkasse mit einer Beschwerde gewandt. Diese hat der Bundesgerichtshof abgewiesen.

Mehr als 300.000 Euro muss die SPARKASSE KölnBonn einem von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertretenen Anleger als Schadensersatz zahlen, dem sie fünf Beteiligungen an Medienfonds empfohlen hat. Dies entschied das Oberlandesgericht Köln im Juni 2016 nach einer mehr als dreijährigen, sehr heftig geführten Auseinandersetzung.

Nachdem CDU/CSU/SPD das Widerrufsrecht für Immobiliendarlehen abgeschafft haben, die zwischen dem 01. September 2002 und dem 10. Juni 2010 abgeschlossen wurden, rücken Forwardvereinbarungen für Altverträge in die Diskussion. Dies sind Zinsvereinbarungen, die bereits Jahre vor dem regulären Auslaufen der Zinsbindung abgeschlossen werden. In einem typischen Forwardfall haben STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE nun Klage gegen die SPARKASSE NEUSS auf Feststellung der wirksamen Kündigung einer solchen Vereinbarung eingereicht. Darlehensnehmer sollten abgleichen, ob ihre Forwardvereinbarung betroffen sein könnte.

...meldet am 10.05.2016 die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf eine Feststellungen von Verbraucherverbänden:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lebensversicherungen-versicherer-ignorieren-bgh-urteil-1.2985892 Wer keine oder nur eine versteckte Widerrufsinformation in seiner Versicherungspolice findet, kann nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs seine Prämien abzüglich eines Versicherungsabzugs zurückfordern. Da so die hohen Anlaufkosten für Provisionen entfallen, die ansonsten den Ertrag der Versicherung schmälern, bekommt der Kunde in aller Regel spürbar mehr als den normalen Rückkaufswert.

Am 21.06.2016 endet das Widerrufsrecht für die vom 01.09.2002 bis 10.06.2010 geschlossenen Immobiliendarlehen. Aber Achtung: Auch neuere Widerrufsbelehrungen in danach geschlossenen Verträgen enthalten Rechtsfehler. Und gerade wenn der Vertrag noch nicht lange läuft, lohnt sich eine Prüfung der Widerrufsbelehrung und ein Widerruf des Immobiliendarlehens besonders. Dazu verschiedene Beispiele:

Kündigt eine Bank einen Immobilienkredit, kann sie Verzugszinsen, jedoch keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Mit dieser Entscheidung hat der Bundesgerichtshof am 19.01.2016 einer jahrelangen Praxis der Banken einen Riegel vorgeschoben. Bereits 2013 wurde von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE ein entsprechendes Verfahren erfolgreich beim BGH abgeschlossen. Damals gelang es der betroffenen Bank jedoch, mit einem Verfahrenstrick ein Urteil mit schriftlicher Begründung zu verhindern.

Kurz gemeldet - Beim Widerruf von Immobiliendarlehen hat das Oberlandesgericht Köln (13 U 113/15 v. 06.11.2015) eine wichtige Klarstellung getroffen: Belehrungen der Sparkassen, die den Begriff "frühestens" und eine Fußnote mit dem Text "Bitte Frist im Einzelfall prüfen" beinhalten, sind rechtswidrig. Die laufenden Verträge können auch Jahre nach deren Abschluss noch widerrufen werden. Die Entscheidung des OLG Köln betrifft Belehrungen zB der KREISSPARKASSE KÖLN, der STADTSPARKASSE KölnBonn, aber auch der SPARKASSE AACHEN und anderer Sparkassen im Gerichtsbezirk.

Ein herber Dämpfer steht der DEUTSCHE BANK PRIVAT- UND GESCHÄFTSKUNDEN AG bevor. Sie hatte einer von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE vertretenen Kapitalanlegerin geraten, sich an dem geschlossenen Schiffsfonds NORDCAPITAL BULKERFLOTTE zu beteiligen. Im Kleingedruckten der Beitrittserklärung stand das mögliche Motiv für diesen Ratschlag: 13 % Provision kassiert die Bank bei erfolgreichem Abschluss. Wer also 50.000 Euro anlegen will und dazu eine Stunde mit dem netten Anlageberater beim Kaffeee zusammensitzt, bezahlt dies mit satten 6.500 Euro Provision in die Tasche der Bank. Die versteckte Form der Aufklärung über solchen Mittelabfluss im Kleingedruckten will das Oberlandesgericht Düsseldorf nicht mitmachen.